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Baugenehmigungen

Wintergarten Baugenehmigung
Bild: Glalum GmbH

Vor dem Baubeginn eines Wintergartens sind einige Genehmigungen einzuholen. Eine gute Beratung durch den Hersteller über die erforderlichen Unterlagen vor Baubeginn hilft, die Abläufe für das Einholen der Genehmigungen zu planen. Aufgrund von unterschiedlichen, regionalen Regelungen variiert das Genehmigungsverfahren und es ist somit wichtig, sich vorab über benötigte Unterlagen zu informieren.

Notwendige Unterlagen

Je nach örtlichen Voraussetzungen sind die statischen Berechnungen für Konstruktion und Fundament beizubringen, ebenso werden Berechnungen zur Wohnfläche, zu Baukosten, zum Schallschutz, zu Wärmedämmung und zum Brandschutz angefordert.

Für serienmäßig gefertigte Wintergärten werden die Berechnungen der Statik meist vom Hersteller zur Verfügung gestellt. Die Prüfgebühr kann bei Serienfertigung wegfallen, Auskunft darüber gibt der Hersteller.

Die Bauvorlagen sind Formblätter, in denen Fragen zum Bauvorhaben beantwortet werden müssen. Ein Lageplan im Maßstab 1:500, mitunter auch ein beglaubigter öffentlicher Plan ist nötig. Bauzeichnungen vom Wintergarten und zusätzliche Baupläne für die Veränderungen am Haus, wie Mauerdurchbrüche, Errichtung von Mauern und Veränderungen von Türen sollten ebenfalls beigefügt werden. Solche Zeichnungen haben üblicherweise Maßstäbe von 1:100.

Eine Baubeschreibung vom Hersteller erklärt die Verwendung der unterschiedlichen Materialien und die Bauweise. Diese wird für die Beantragung der Genehmigung benötigt.

Zusätzlich werden allgemeine Berechnungen zum Grundstück und zum Haus benötigt. Sind die Daten nicht in den Unterlagen des Hauses vorhanden, kann man diese im Bauamt erfragen. Dort sind meist für alle Gebäude des betreffenden Ortes die üblichen Berechnungen der Grundstücksgrößen und Wohnflächen der Häuser verfügbar. Im Bauamt erfährt man außerdem die Richtlinien für alle erforderlichen Unterlagen zum Antrag auf Baugenehmigung, je nach örtlichen Bedingungen kann es Unterschiede geben.

Einverständniserklärung Nachbarn

Auch Gespräche mit den Nachbarn und gegebenenfalls deren schriftliche Zustimmung sollten vor dem Antrag auf Baugenehmigung erfolgen. Bei kleinen Grundstücken, nicht genügend Abstand zur Grundstücksgrenze und Grenzbebauung sind diese Schritte sehr wichtig, denn ohne Zustimmung der Nachbarn wird keine Baugenehmigung erteilt. Eine schriftliche Einverständniserklärung schützt vor späteren Streitigkeiten. Wenn alle Unterlagen vorliegen, kann der Antrag im Bauamt gestellt werden.

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