Sie sind hier: Der Wintergarten / Konstruktionen / Kaltwintergarten

Kaltwintergarten

Ein Kaltwintergarten ist die günstigste und unkomplizierteste Wintergartenvariante. Er dient hauptsächlich als Wind - und Regenschutz  oder kann für die Überwinterung Ihrer Pflanzen genutzt werden.

 
 

Konstruktionsmöglichkeiten

Der Kaltwintergarten besteht aus einer Einfachverglasung. Eine Isolierung wird meist nicht angebracht. Das Dach besteht aus einer leichten Aluminiumkonstruktion, der Unterbau und die tragenden Teile bestehen aus unisolierten Aluminiumprofilen.

Zwar ist auch eine Holzkonstruktion denkbar, ist aber unüblich, da das Holz einen schützenden Anstrich benötigt, der regelmäßig ausgebessert werden muss.
Die Aluminiumwintergärten sind dagegen nahezu wartungsfrei. Der Einsatz von leichten und stabilen Aluminiumprofilen ermöglicht eine große Designvielfalt.

Weiterhin ist auch der Einsatz von preiswerteren Kunststoffprofilen möglich, diese sind jedoch bei weitem nicht so stabil wie Aluminium und Holz, und eignen sich nur für kleinere oder windgeschützte Wintergärten.

Unterschiede zum Wohnwintergarten

In der fehlenden Heizung und Wärmeisolierung liegt der grundlegende Unterschied zu den anderen Wintergartentypen, wie dem frostfrei beheizten Wintergarten und dem Wohnwintergarten.

Während der frostfrei beheizte Wintergarten sich gut als Überwinterungsort für Pflanzen eignet, erfüllt ein Kaltwintergarten eher die Funktion eines Gewächshauses. Er ist also nicht zur Überwinterung von frostempfindlichen Pflanzen nutzbar.

Zwar kann ein frostfrei gehaltener Wintergarten gegenüber dem Kaltwintergarten auch im Frühjahr und im Herbst als Wohnbereich genutzt werden, durch die vorhandene Teilbeheizung und Isolierung stellt er aber auch ein komplexeres Baukonzept dar.

Planung
Eine noch wesentlich komplexere Planung erfordert der Wohnwintergarten. Dieser stellt eine Wohnraumerweiterung dar und ist als das grüne Zimmer ganzjährig nutzbar. Bei Temperaturen, die nie unter 18°C fallen, ist der Wohnwintergarten sogar für tropische Pflanzen ideal. Diese Wintergartenart erfordert aber auch eine entsprechende Beschattung und Belüftung. Wärmedämmeigenschaften und Energieeinsparung spielen bei der Errichtung eine überragende Rolle.

Im Gegensatz zu einem Kaltwintergarten darf das Gerüst nicht aus reinen Aluminiumprofilen bestehen, da das Metall sehr schlechte Dämmeigenschaften aufweist. Erforderlich ist eine zusätzliche Isolierung. Für ein derartiges Konzept muss der Hersteller fundiertes Fachwissen aufweisen.

Damit liegen die Vorteile eines Kaltwintergartens gegenüber den anderen Bauarten auf der Hand:

  • Zwar ist ein Kaltwintergarten, außerhalb seiner Funktion als Gewächshaus, nur im Sommer nutzbar, jedoch kann der Anbau an die Südseite des Gebäudes, den nicht beheizbaren Kaltwintergarten zum 3-Jahreszeiten-Wintergarten machen.
  • Die Bauweise ist unkompliziert und erfordert keine ausgeklügelte Planung.
  • Die Errichtung eines Kaltwintergartens ist vergleichsweiser kostengünstig und kann sogar in Ausnahmefällen baurechtlich genehmigungsfrei sein.

 

Unsere Partner:

infos