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Fußbodenheizung

Die Auswahl geeigneter Heizungsmöglichkeiten ist aufgrund der unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten eines Wintergartens ein wichtiger Punkt bei der Planung. Da das optische Bild und die Wohlfühlatmosphäre eines Wintergartens meist nicht durch Heizkörper gestört werden soll, fällt die Entscheidung oft auf die Fußbodenheizung.

Funktionsweise

Eine Fußbodenheizung arbeitet immer mit einer konstanten Oberflächentemperatur, die selbst regelnd oder manuell eingestellt werden kann. Für einen Wintergarten gilt eine Oberflächentemperatur zwischen 24° und 28° Celsius als ideal. Bei längerer Sonnenscheindauer wird die Wärmeabgabe durch die Oberfläche des Fußbodens immer geringer, so dass sich die Fußbodenheizung auch selbstständig abschalten kann. Das bedeutet, dass diese auch sehr energiesparend arbeitet.
Zudem garantiert die Verwendung einer Fußbodenheizung eine Mindesttemperatur im Wintergarten, die gerade von exotischen Pflanzen für ein gesundes Wachstum benötigt wird.
Da sich durch die Fußbodenheizung die höchsten Raumtemperaturen im Wintergarten in einer Höhe von etwa 20 Zentimetern entwickeln, verteilt sich die Wärme gleichmäßiger im Wintergarten, als wenn Heizkörper installiert worden wären.

Wissenswertes

Wer sich nun für eine Fußbodenheizung entschieden hat, muss dem Fußbodenaufbau viel Aufmerksamkeit schenken. So können die benötigten Rohre für eine Fußbodenheizung bereits in den Estrich drapiert werden. Bei einem nachträglichen Einbau kann man auf sog. Heizmatten zurückgreifen.

Damit keine Wärme verloren geht, sollte immer an das Anbringen einer effektiven Wärme- und Isolierdämmung unter der Fußbodenheizung auf dem Estrich gedacht werden.

Mit einer Fußbodenheizung kann der Endverbraucher grundsätzlich die Temperatur um 2 Grad verringern und gleichzeitig bis zu 10 % Energie jährlich einsparen.

In der Anschaffung ist die Fußbodenheizung nicht teurer wie eine herkömmliche Heizungsanlage mit Heizkörpern.

Damit bei der Planung und beim Einbau keine gravierenden Fehler unterlaufen, sollte der Endverbraucher auf jeden Fall einen Fachmann zur Rate ziehen.

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