Home » Allgemein » Zimmerbrunnen im Wintergarten

Wintergärten werden in drei Typen unterschieden:

  1. Das Kalthaus(Kaltwintergarten) – es wird im Winter lediglich frostfrei gehalten. Die Temperaturen liegen bei etwa 5 Grad Celsius. Die Sonne erwärmt noch etwas mehr.
  2. Der temperierte überdachte Garten wird im Winter bei zehn bis fünfzehn Grad warm bleiben. In diesen ersten beiden Varianten fühlen sich entsprechende mediterrane Pflanzen und Hibiskus-Sorten wohl.
  3. Das Warmhaus(Wohnwintergarten) ist fast ganzjährig beheizt und wird als erweiterter Wohnraum genutzt.
    Die Temperatur liegt bei angenehmen 18 -24 Grad Celsius. Hier gedeihen tropische Pflanzen, Orchideenarten und der Gummibaum.
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Wohlfühlatmosphäre im Wohnwintergarten

Je nach dem „Typ“ wird die Ausstattung geplant.
Mit Heizung, Beleuchtung, Sicht- und Sonnenschutz entsteht ein zusätzlicher Wohnraum, der ganzjährig genutzt werden kann und eine gemütliche Atmosphäre schafft: Das Wohnzimmer wird zur Sonnenterrasse, zum Arbeitsraum inmitten blühender Pflanzen. Es bedeutet ein Stück Wohn- und Lebensqualität. Das Haus bekommt ein einmaliges, architektonisches Aussehen und erhält einen Mehrwert.

Wärmeentwicklung, Feuchtigkeitsniederschlag, Belüftung und Beschattung sind Faktoren, die bei einem Wintergarten ernst zu nehmen sind, denn das „Glashaus“ kann sich schnell aufheizen und einen Treibhauseffekt mit Temperaturen an die siebzig Grad Celsius verursachen.

Der Zimmerbrunnen – ein Wohlfühl-Aspekt

Plätschernde Wasserspiele in den verschiedensten Formen, Größen und Arten von Brunnen geben dem Raum eine besondere Dimension. Inmitten von Grün erfreuen sie Augen und Ohren. Sie bringen außerdem eindeutige Vorteile mit, denn sie haben auch gesundheitliche Auswirkungen:

  • Ein Zimmer- oder kleiner Springbrunnen erhöht die Luftfeuchtigkeit eines Raumes
  • Die Luft wird von Staub und anderen kleinen Partikeln gesäubert
  • Fein versprühte Wasserteilchen sind für Atemwege günstig
  • Wasser wirkt beruhigend und entspannend
  • positive Wirkung auf das Nervensystem und baut Stress ab
  • (Beleuchtete) Zimmerbrunnen wirken ästhetisch und gemütlich
  • Reguliert das Raumklima

In Zimmerbrunnen muss regelmäßig ein Wasserwechsel durchgeführt werden. Denn entstehende Bakterien können – gerade auf die Atemwegsorgane – negative Auswirkungen haben. Wärme und hohe Luftfeuchtigkeit braucht Entlüftung. Der Effekt stellt sich bereits im kleinen Badezimmer ein: Die Fenster beschlagen. Der schöne Zimmerbrunnen trägt noch seinen Teil zur Erhöhung der Luftfeuchte im Wintergarten bei – die Menge ist von seiner Größe abhängig. Somit können auch hier die Glasscheiben „anlaufen“. Wenn die unterschiedlichen Prämissen (das richtige Glas für die Scheiben, Regulierbarkeit der Wärme, Belüftung) stimmen, wird ein Zimmerbrunnen im Wintergarten ein Gewinn sein.

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Bild:  Sunshine Wintergarten GmbH

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