Home » Allgemein » Bedeutung g-Wert beim Wintergarten

Wintergärten stellen nicht nur einen angenehmen Blickfang dar sondern schaffen – wenn sie professionell gebaut sind – einen deutlichen Gewinn an Wohngefühl und Lebensqualität.

Eine Vielzahl von Bauformen

Bild: Privat

Bild: Privat

Schon wenige Blicke ins Internet zeigen, dass es eine große Auswahl gibt. Wintergärten können in die Planung und Projektierung eines Hauses Eingang finden oder später nachgerüstet werden. Nach wie vor kann mit Holz oder Stahl gebaut werden, auch wenn zunehmend Aluminiumprofile Verwendung finden. Das Gerippe dient der Aufnahme der Glasscheiben.

Wintergärten können beheizt, mäßig warm (nicht unter 0°C) oder kalt sein. Wichtige Gesichtspunkte sind bei jeder Bauart eine funktionierende Be-/Entlüftung und die Temperaturregulierung. Zur ordnungsgemäßen Be- und Entlüftung müssen wichtige Bauvorschriften eingehalten werden. Zusätzlich können technische Hilfsmittel zum Einsatz kommen. Für die Temperaturregulierung infolge der Sonneneinstrahlung können neben bautechnische Maßnahmen Sonnenblenden u.a. zum Einsatz kommen.

Der g-Wert und der k-Wert

Der hohe Glasanteil bewirkt ein relativ rasches Erwärmen aber auch ein schnelles Abkühlen. Die Wechselbeziehung zwischen diesen Eigenschaften wird von zwei Werten charakterisiert:

Der g-Wert gibt an wie viel Prozent der auftreffenden Sonnenenergie die Glasflächen nach innen passieren kann. Je höher der Wer um so mehr Wärmeenergie gelangt ins Innere. Für den energetischen Zustand ist jedoch auch entscheiden, wie hoch der Energieverlust nach außen ist. Die Wärmeabgabe erfolgt hauptsächlich über die Glasflächen. Dieser Energieverlust wird mit dem k-Wert (W/m²K) gemessen. Je höher der Wert um so größer ist der Energieverlust.

Wichtig ist ein optimales Verhältnis zwischen Energiegewinnung und Energieverlust herstellen, was einige (Zirka-) Durchschnittswerte belegen sollen:

Einfachverglasung: g: 83% und k: 5,8 W/m2K
Isolierglas: g: 77% und k: 3,0 W/m2K
Steg-Vierfachverglasung: g: 55% und k: 1,7 W/m2K
Moderne Wärmeschutzverglasung: g: 57% und k: 1,1 W/m2K

Bauwilligen wird empfehlen immer die Beratung einer sachkundigen Firma oder eines Gutachters in Anspruch zu nehmen.

Das könnte Sie auch interessieren:

Hinterlasse eine Antwort